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Julius Lörch

22.04.1943 KZ Mauthausen

 

Julius Lörch wurde am 12. April 1893 in Mannheim geboren und katholisch getauft. Als Beruf gab er Lagerist an. Er war geschieden, hatte ein Kind und wohnte in der Böckstraße 16 in Mannheim. Mehr ist uns über sein Leben nicht bekannt.

Auf Anweisung der Kripo Karlsruhe wurde er zusammen mit anderen Justiz-Gefangenen am 22. April 1943 in das Konzentrationslager Mauthausen deportiert. Dort wurde er mit der Kategorie Sicherungsverwahrter („SV“) registriert und erhielt die Häftlingsnummer 27708.
Vom 1. November 1943 bis 7. Februar 1944 war er beim Flugzeugbau im KZ-Außenlager Wien-Schwechat eingesetzt.1 Vom 8. Februar bis zum 15. Juli 1944 war er, zurück im Stammlager, im Krankenrevier gemeldet. Ab 17. Juli arbeitete er als Hilfsarbeiter in der Weberei und ab 21. August 1944 in der Küche. 
Danach verliert sich seine Spur. Vermutlich wurde er im Mai 1945 im KZ Mauthausen befreit.

Die Markierung auf der Übersichtskarte zeigt Julius Lörchs vermutlich letzte frei gewählte Wohnadresse Böckstraße 16 in Mannheim.

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    1942 verlegten die Heinkel-Werke ihre Flugzeugfertigung auf das Areal des heutigen Flughafens Wien-Schwechat. Am 30. August 1943 wurde dort das KZ-Außenlager Schwechat in Betrieb genommen. Insgesamt 2665 Häftlinge des KZ Mauthausen mussten dort Zwangsarbeit beim Flugzeugbau leisten.

Quellen

Arolsen Archives
1.1.26.3 Individuelle Häftlingsunterlagen Männer KL Mauthausen, Julius Lörch
DocID: 2511811

Archiv Memorial Mauthausen 
Häftlingsdatenbankauszug vom 27.4.2023
 

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