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Ludwig Hafner (1905 - 1940)

Nürnberg, Dudweiler/Saar, Frankreich, Kislau/Baden, Östringen, Öhringen, Dachau, Mauthausen

17.09.1936 KZ Kislau/Durchgangslager für Fremdenlegionäre
08.03.1939 KZ Dachau
27.09.1939 KZ Mauthausen
22.01.1940 Tod im KZ Mauthausen

Ludwig Hafner wurde am 4. April 1905 in Nürnberg als Sohn des Formers Heinrich Hafner und seiner Frau Anna geborener Klaußner geboren.

Gleich nach der Geburt kam Ludwig Hafner nach Dudweiler im Saargebiet, wo er bei Pflegeeltern aufwuchs, vermutlich bei einer Verwandten des Vaters. Er ging dort zur Volksschule und arbeitete danach in der „Eisen-Bau-Anstalt“ und in der Dudweiler Kohlegrube. 1931 mit 26 Jahren ließ er sich von der Französischen Fremdenlegion anwerben und diente zwei Jahre. Nach seiner Entlassung wegen Untauglichkeit war er von Mitte 1933 bis Mitte 1936 in Frankreich „auf Wanderschaft“. Die Einbürgerung zum französischen Staatsbürger hat er offensichtlich nicht betrieben. Seine Rückkehr nach Deutschland stellte er später als eigenen Entschluss dar.

Am Tag seines Übertritts ins Deutsche Reich am 16. August 1936 in „Niedergellbach“, richtig vermutlich: Niedergailbach an der Blies, wurde Ludwig Hafner von deutscher Polizei verhaftet. Drei Wochen später, am 7. September 1936, ersuchte die Staatspolizei Saarbrücken um seine Überstellung vom Strafgefängnis Saarbrücken in das „Durchgangslager“ Kislau in Baden (Gesch.-Nr. II B H 85 g).

Am 15. September 1936 hieß es auf dem „Transportzettel für eine Beförderung im Gefangenen-Sammelwagen auf Eisenbahnen“, Ludwig Hafner sei wegen „?“ [im Orig., UG] in Polizeihaft. Für den Transport wurde ein weißer Transportzettel verwendet.

Laut dem Transportzettel wurde der Abtransport von Ludwig Hafner aus Saarbrücken für den 15. September 1936 festgelegt.

Am 17. September 1936 wurde Ludwig Hafner schließlich vom Polizeipräsidium Saarbrücken in das Konzentrationslager Kislau i. Baden eingeliefert. Das „Konzentrationslager Kislau“ hat für den „Schutzhäftling Hafner, Ludwig“ eine Akte mit rotem Umschlag angelegt.

Hafner wurde auf dem Transportzettel als „Schutzhaft-Gefangener“ bezeichnet. Als ehemaliger „Legionär“ hatte in Kislau bei ihm laut Aufnahmebeschluss eine von den politischen Schutzhäftlingen getrennte Unterbringung und von diesen getrennter Arbeitsdienst zu erfolgen.

Auf dem „Erhebungsbogen“ zur Aufnahme in Kislau ist eingetragen: „Hafner ist vollkommen mittel- und unterkunftslos, seine Eltern sind verstorben, Angehörige hat er auch keine mehr. Er will von hier aus in eine landwirtschaftliche Arbeitsstelle vermittelt werden. Die entstehenden Kosten können daher noch nicht übersehen werden, da sich zuerst eine Arbeitsstelle für ihn finden muss.“

Ludwig Hafner hat während seiner Inhaftierung einen handschriftlichen Lebenslauf verfasst, der in der Akte erhalten ist  [Schreibung und Unterstreichungen wie im Original, UG]:  

„Kislau – Mein Lebenslauf – [Hafner, eingefügt] Kislau
Ich Hafner Ludwig geb. am 4.4.1905 zu Nürnberg. Vater Heinrich Hafner, Mutter Anna geb. Klausner Als Kind von 3 Wochen habe ich Nürnberg verlassen, und kam nach Dudweiler (Saargebiet) Dort wurde ich bei Pflege-Eltern erzogen, der Name derselbigen (Ludwig Faul, Luise geb. Hafner,) Ich wurde in der Volksschule zu Dudweiler erzogen, und in der evgl. Kirche ging ich zur Konfirmation, mit 14 Jahren, von 14 b. 16 Jahren arbeitete ich in der Eisen-Bau-Anstalt zu Dudweiler, von 16 Jahre ab kam ich auf die Grube ebenfals zu Dudweiler und hatte da 10 Jahre gearbeitet, mit 26 Jahre ging ich nach Frankreich, und hatte da mich an dem Werbe Büro anwerben lassen zur Fremdenlegion aus dem einfachen Grunde, weil ich Arbeits Hilf [so, UG] u ohne festen Wohnsitz war, dann aus Not und Armut habe ich diesen Schritt getan. Dieses geschah am 31. August 1931 und kam zurück am 5. Jullie 1933 Also 2 Jahren dauerte dieses Soldatenleben in der Legion. Ich wurde nach 2 Jahren entlassen, weil ich von der Legion als untauglich erklärt worden bin, Vom Jahre 1933 ab war ich auf Wanderschaft in Frankreich, da ich zum Schlusse keine weitere Verlängerung bekommen konnte ["konnte" durchgestr. i. Orig.] hatte auf dem einfachem Grunde Ich sollte mich Franzose machen lassen, habe ich mich entschlossen, nach Deutschland zurück Und kam am 16 August 1936 in Niedergaelbach (an der Blies) über die Grenze, (Arm) und einen Anzug am Körber. Also ich bin arm und habe gar nichts. Ich möchte sie daher nun bitten, wenn es geht, mir so schnell, wie es geht, mir Arbeit bei irgend einem Bauer oder an einem Gut mich unter bringen zu wollen, da ich die Landwirtschaft verstehe [ein Wort unleserlich, UG] Hafner Ludwig“

Sieben Tage nach seiner Einlieferung wurde Hafner am 23. September 1936 entlassen, angefordert als Arbeitskraft vom Bauern Theodor Knittel aus Östringen/Baden, einem Nachbardorf. Östringen liegt ca. 5 Kilometer östlich von Kislau. Die Adresse dort war Hauptstraße 139, sie besteht heute nicht mehr. Knittel hatte gegenüber der Lagerleitung schriftlich erklärt, Hafner abholen zu wollen.

Der Bauer Knittel meldete bereits sechs Wochen später, am 10. November 1936, den Ludwig Hafner beim Bürgermeister von Östringen wieder ab und zwar „auf Wanderschaft“. Der Bürgermeister von Östringen teilte dies am 1. Dezember 1936 dem Konzentrationslager Kislau/Baden mit, also 20 Tage später. Der Eingangsstempel des Schreibens lautete auf das „Bewahrungslager Kislau (Baden)“.

Auf seiner „Wanderschaft“ in den nächsten beiden Jahren gelangte Ludwig Hafner offenbar nach Württemberg, genauer nach Öhringen östlich von Heilbronn.1 Von der letzten Wohnadresse „Öhringen Weidemühle [richtig: Weidenmühle, UG]“ wurde er vermutlich bereits vor dem Dezember 1938 verhaftet und belegbar am 8. März 1939 in das Konzentrationslager Dachau eingewiesen. Er galt dort als „Schutzhäftling“ und erhielt die Häftlingsnummer 32.678. Im Zuge der zeitweiligen Umnutzung des Lagers Dachau für Ausbildungszwecke der SS wurde er am 27. September 1939 mit einem 1.600 Häftlinge umfassenden Transport in das Konzentrationslager Mauthausen bei Linz in Österreich weiter verschleppt. Dort starb Ludwig Hafner am 22. Januar 1940 im Alter von 35 Jahren. Die Sterbeurkunde des Standesamts Marbach nahe Linz, wo die verstorbenen Häftlinge des Konzentrationslagers Mauthausen beurkundet wurden, nennt als seine letzte Wohnadresse „Oehringen Weidenmühle“.

Forschungsfragen zum weiteren Schicksal

In den erhalten gebliebenen Polizeiakten von Württemberg aus den späten 1930er Jahren ist Ludwig Hafner nicht verzeichnet. Etwas abgelegen und doch einzubeziehen ist eine Spur aus Thüringen: Unter den „Erledigungen“ aus dem Schreiben der Staatspolizeistelle Erfurt vom 13. Dezember 1938 an einen regionalen Verteiler wird Ludwig Hafner erwähnt, und zwar ist die ihn betreffende Nachricht „nur für Kripo“, also „nur für die Kriminalpolizei“ bestimmt, genauer: für die Staatliche Kriminalpolizei Erfurt im Verteiler und nicht für die anderen Adressen in der Stadt.  

Dabei fällt auf, dass alle sechs vor Hafner genannten „Erledigungen“ in Bezug auf Personennamen, mit einer Nummer und einem Jahrgang in der „FL“ [Fahndungsliste, UG] bezeichnet stehen (die Nummern 19-51 aus 1938) – aber nicht die von einer Fahndung nach Hafner! Es fehlt zu ihm in dem Erfurter Schreiben die Nummer der Fahndungsliste. Was bedeutet dieser Unterschied: Gab es für ihn gar keinen Fahndungsaufruf in der reichsweiten Fahndungsliste? Oder gab es ihn doch und er folgte einer anderen Systematik? Stammte er von länger her und war Hafner ein ‚Altfall‘?

Was Hafners Schicksal vor seiner Einlieferung in das KZ Dachau Anfang März 1939 angeht, so sind hierzu bisher keine Dokumente gefunden worden. Die Unterlagen des Zuchthauses und der Sicherungsanstalt Schwäbisch Hall enthalten den Namen nicht, die Akten des Gefängnisses Heilbronn sind vernichtet. Die erhaltenen Jahrgänge des Gefangenenbuchs des Amtsgerichts Schorndorf haben den Namen auch nicht.

Geht die „Erledigung“ aus dem Schreiben der Staatspolizeistelle Erfurt vom 13. Dezember 1938 womöglich auf Hafners Verhaftung um diese Zeit in Öhringen durch die Staatspolizeileitstelle Stuttgart zurück? Und beruhte die Verhaftung in Öhringen womöglich auf dem Verstoß von Hafner gegen die meldeamtlichen Auflagen in Östringen?

Denn seit November 1936 war Hafner für die Badischen Gendarmen um Östringen herum gar nicht mehr greifbar gewesen!

Andere aus Kislau entlassene ehemalige Fremdenlegionäre haben sich nach ihrer Entlassung an ihrem neuen Wohnort meist unverzüglich gemeldet; beim Bürgermeisteramt oder Polizeirevier, und die Nachricht davon gelangte durch das jeweilige Amt prompt an das „Durchgangslager/Bewahrungslager Kislau“ zurück – und damit an die Geheime Staatspolizei Karlsruhe.

Hat es nach Hafners Nichtabmeldung aus Östringen möglicherweise zwei Jahre gebraucht, nämlich bis hart an den Dezember 1938 heran, bis er der Gestapo wieder ‚auf den Schirm geriet‘ - und zwar durch eine amtliche Meldung seiner Wohnadresse auf der Weidenmühle in Öhringen, und dieses Mal an die Staatspolizeileitstelle Stuttgart? Hat dies dann die weitere Verfolgung gegen ihn ausgelöst?

Denn möglicherweise hatte er sich seit dem 10. November 1936, seinem Weggang aus Östringen, bzw. von seiner „Wanderschaft“ nicht mehr; auch nicht von unterwegs, bei der jeweiligen Ortspolizei gemeldet?

Wenn die „Erledigung“ von Hafners Fahndung am 13. Dezember 1938 ‚sogar‘ in Erfurt in Thüringen gemeldet wurde, dann darf vermutet werden, dass er bereits vor diesem Datum verhaftet worden war, höchstwahrscheinlich von der Staatspolizeileitstelle Stuttgart. Womöglich hat er im Dezember 1938 bereits im Gestapogefängnis Welzheim oder einer anderen Haftstätte in Nordwürttemberg eingesessen.

„Schutzhaft“ verhängte die Gestapo und sie fiel in ihren Zuständigkeitsbereich, Kripohäftlinge dagegen wurden nicht als „Schutz“ kategorisiert. Grund für die KZ-Kategorie „Schutz“ war daher mit ziemlicher Sicherheit, dass Hafner von der Gestapo ins Lager eingewiesen wurde.

Hatte die Gestapo Karlsruhe Hafner schon 1936 im September als „Schutzhäftling“ im KZ Kislau, und brauchte die Kripo ihn deshalb später nicht mehr als „Wandernden“, „Vaganten“ oder „nach Zigeunerart Umherreisenden“ kontrollieren und führen, als sie ab 1937 für diese Gruppe der Bevölkerung zuständig wurde? ‚Überlebte‘ Hafners frühe Einteilung durch die Gestapo Karlsruhe als „Schutzhäftling“ im „Bewahrungslager Kislau“ die seit 1937 prekär werdende Eigenschaft eines ‚Wanderers‘, für den die Kripo zuständig wurde? Blieb der „Schutzhäftling“ von Kislau an Hafner ‚kleben‘ bei seiner späteren Verschleppung in das Konzentrationslager Dachau? Oder zählte 1938 ein ‚politisches Delikt‘ vor seiner Verhaftung zu seiner späteren Einteilung als „Schutzhäftling“? Immerhin ist er Anfang März 1939 mit Gewerkschaftern und Kommunisten aus Stuttgart in das KZ eingeliefert worden: alle waren „Schutz“, also von der Gestapo (Stuttgart) eingewiesen und damit „Politische“. War Hafner in Öhringen wegen einer ‚politischen‘ Äußerung angezeigt worden? Irgendwas „Politisches“ muss jedenfalls wohl vorgelegen haben, wenn er ins Visier der Gestapo und nicht in das der Kripo geriet! Auch wenn wir den konkreten Inhaftierungsgrund wohl nie erfahren werden, ist dies doch der entscheidende Punkt.2

Was das Polizeigefängnis Welzheim angeht, so kann aus den Ergebnissen anderer Recherchen gesagt werden, dass der von der Staatspolizeileitstelle Stuttgart beantragte Schutzhaftbefehl aus dem Reichssicherheitshauptamt in Berlin meist nach etwa drei Monaten eintraf und dass in dieser Zeit der betreffende Häftling im Polizeigefängnis Welzheim untergebracht wurde, um dann in ein KZ befördert zu werden.

Laut dem Zugangsbuch des KZ Dachau trafen am 8. März 1939 fünf Häftlinge mit letztem Wohnsitz in Württemberg dort ein: neben Ludwig Hafner aus Öhringen, Eugen Ochs aus Stuttgart, Eugen Prötzel aus Stuttgart-Bad Cannstatt, Franz Martin aus Ludwigsburg und Heinz Lehmann aus Bad Cannstatt. Dies legt nahe, dass Hafner, Lehmann, Martin, Ochs und Prötzel in einem Sammeltransport aus Württemberg nach Dachau gelangten; wahrscheinlich aus dem von der Gestapo genutzten „Polizeigefängnis Welzheim“.

Am 27. September 1938 wurden vier der Häftlinge: Hafner, Lehmann, Martin und Prötzel vom Konzentrationslager Dachau in das Konzentrationslager Mauthausen weiter verschleppt. In Mauthausen blieben sie drei Monate am Leben, dann starben alle vier innerhalb von sechs Wochen: Franz Martin starb am 05.01.1940, Ludwig Hafner starb am 22.01.1940, Heinz Lehmann starb am 30.01.1940 und Eugen Prötzel starb am 17.02.1940.

Nach den Sterberegistereinträgen im Standesamt Marbach starb Hafner mit 34 Jahren, Lehmann mit 22, Martin mit 34 und Prötzel mit 24. Ludwig Hafner starb angeblich an Herz- und Kreislaufschwäche infolge Grippe, Heinz Lehmann an allgemeiner Sepsis, Franz Martin an Herz- und Kreislaufschwäche und Eugen Prötzel starb an Sepsis. Diese Todesursachen sind wahrscheinlich erfunden: eher wurden die vier jungen Männer aus Württemberg im Konzentrationslager Mauthausen ermordet.

Für Ludwig Hafner konnte in der Bundeszentralkartei in Düsseldorf kein Entschädigungsvorgang ermittelt werden.

Die Markierung auf der Übersichtskarte zeigt Ludwig Hafners letzte Wohnadresse Weidenmühle in Öhringen.

  • 1

    Im Stadtarchiv Öhringen gibt es in den erhaltenen Meldekarteikarten über die Weidenmühle keinen Nachweis von Ludwig Hafner. Der früheste datierte Eintrag auf der erhaltenen Karte stammt vom 15.02.1940, Ludwig Hafner steht darin nicht (mehr) eingetragen.

    In der gesehenen (neueren) Meldekarteikarte sind 1940 eine Person als „Um.“ und 1941 eine als „Dk.“ eingetragen in der Spalte „Stellung zum Haushaltungsvorstand“: das waren vermutlich ein „Untermieter“ und ein „Dienstknecht“. Es handelt sich nicht um Ludwig Hafner. Die Öhringer Stadtarchivarin Frau Wunder vermutet, dass Ludwig Hafner „eine Art Zwischenstellung“ zwischen Untermieter und Dienstknecht gehabt haben könnte; jedoch fehlt dafür ein Beleg aus einer älteren Meldekarteikarte. 

  • 2

    Nicht gesehen ist bisher die Karteikarte des Reichssicherheitshauptamts in Berlin über die Verfolgung von Einzelpersonen durch die Gestapo; Hafner ist darin aufgeführt. Möglicherweise steht das vorhandene Kürzel „Sch“ für Schutzhäftling (Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde, R 58/9682, Hafner, Ludwig).  

Quellen

ITS Digital Archive, Arolsen Archives
1.1.6.7 Schreibstubenkarten Dachau, A-Z; Dokumente mit Namen ab HAAS, Ludwig
DocID: 10657336 (Ludwig HAFNER)
1.2.2 Inhaftierungsdokumente, Verschiedenes, Gefängnisse; Fahndungslisten und Schriftverkehr der Geheimen Staatspolizei, Staatspolizeistelle Erfurt
DocID: 12064432
1.1.6.1 Zugangsbücher des Konzentrationslagers Dachau; Zugangsbuch Häftlingsnummer 029566 - 037575
DocID: 130429833
1.1.276.1 Sterbebuch: Standesamt Mauthausen; 07.02.40 – 04.03.40
DocID: 131531183 (LUDWIG HAFNER)

Generallandesarchiv Karlsruhe
521, Nr. 2672, Hafner, Ludwig [04.04.1905 – 22.01.1940].

Stadtarchiv Nürnberg, Geburtenregister-Eintrag Nr. 1102, vom 11.04.1905, Heinrich Ludwig Hafner geboren am 04.04.1905.

KZ-Gedenkstätte Mauthausen
Datenbankauszug

Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 15 (Angelegenheiten nach Bundesentschädigungsgesetz/Härtefonds NRW/Bundeszentralkartei), Auskunft von Herrn Ralf Stöcker vom 13.04.2026, per E-Mail [bei UG].

[Zentrale der Fremdenlegion in Aubagne nahe Marseille in Frankreich, Anfrage nach Hafner am 08.04.2026 gestellt, Antwort steht aus.]

[Nicht gesehen: Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde, Signatur R 58/9682, Reichssicherheitshauptamt: Verfolgung von Einzelpersonen durch die Geheime Staatspolizei, Beobachtung, Kontrolle, Fahndung, Inschutzhaftnahme, Kartei "Gestapo-Verfolgte" (Nachnamen, alphabetisch), 1939-1945; Band 8 / 2;  Name: Hafner, Ludwig, Geburtsdatum: 4.4.1905, Geburtsort: Nürnberg, Beruf: Arbeiter, Fremdenlegionär. Enthält u.a. : Buchstabe Sch, Unterlagenart: Sachakte, Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde (nur vor Ort einsehbar)]

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